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Hilfe zum Thema: Gesundheit, Altes
Verhinderungspflege nach ç39 SGB XI - warum nicht gleiches Recht fuer alle
seit einiger Zeit betreuen wir alte, behinderte Menschen - zumeist waehrend einer Urlaubsreise, damit deren Angehoerige sich mal eine Auszeit von ihrer wirklich aufreibenden Betreuungsaufgabe goennen koennen.Man kann sich nur schwer vorstellen, wie Angehoerige von Schwerstkranken oder Schwerstbehinderten es schaffen, ihren "Job" an 365 Tagen - rund-um-die-Uhr zu leisten, sie brauchen ganz einfach Unterstuetzung, sonst liegen sie selbst bald flach.Vater Staat unterstuetzt zwar diese Angehoerigen indem er ihnen pro Jahr - allerdings fuer laengstens 28 Tage,finanzielle Unterstuetzung gewaehrt. Diese kann bis zu 1432 Euro betragen. Fuer viele pflegende Angehoerige waere das wie ein warmer Regen,der ihnen gehoerig weiterhelfen wuerde - nur leider sind viel zu wenig Leute ueber ihre Rechte informiert und stellen aus dieser Unkenntnis heraus keine Ansprueche - andere wiederum haben Angst,dass sie die Ansprueche auf ihre bisher erhaltenen Pflegegeldleistungen verlieren koennten, wenn sie zusaetzliche Forderungen stellten und zusatzlich gilt es noch, sehr viele Huerden zu ueberwinden und Berge von "Beamtendeutsch" zu verstehen, ehe man an dieses Geld heran kommt.
Ich frage mich, wie unser Staat seine katastrophale Informationspolitik rechtfertigen will, warum werden pflegebeduerftige Menschen und ihre Angehoerigen nicht ueber ihre Rechte aufgeklaert - warum gibt es niemanden, der diesen, zumeist aelteren Menschen, die Gesetze in einem verstaendlichen Deutsch erklaert und der ihnen bei der Antragstellung von Leistungen zur Seite steht.Meistens sind es die gut Informierten und Aufgeklaerten, die ihre Rechte kennen und die diese auch in Anspruch nehmen, das Gros der Bevoelkerung guckt dabei allerdings in die Roehre. Das find ich nicht i.O.
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Geschickt von promotours, Di 16.05.2006 19:41
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