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Mountainbike - Re: Altes Thema
Federgabeln und komplette Federsysteme sollen Stöße ausgleichen / kompensieren, also deren Weg, Geschwindigkeit und vor allem Beschleunigung reduzieren.
Beim Bergauffahren oder Fahren auf ebener Strecke braucht man keine Federung, da langsamer gefahren wird bzw. keine Stöße eingeleitet werden und sie einen Teil Deiner Tretkraft schluckt (sie federt ein). Daher lassen sich viele Feder-Dämpfer-Systeme blockieren. Es gibt auch Systeme die erkennen, ob die Kraft von oben (=Tretkraft) oder unten (=Fahrbahn) kommt und nur auf die Kraft von unten reagieren.
Wenn das Feder-Dämpfer-Systeme minderwertig und oder schlecht ausgelegt ist, ergibt sich ein schlechtes Ansprechverahlten. Das heißt das System reagiert zu spät und dazu zu unpräzise. Das führt dazu, dass man keine gewünschte Abminderung des Stoßes hat, sondern nur ein unerwünschtes Aufschaukeln. Der Stoß wir unter Umständen sogar verstärkt.
Wenn Du das an einem Bordstein ausprobierst, wird eine Fedrgabel natürlich immer besser kompensieren, als eine Starrgabel, aber bei Fahrt über mehrere Hindernisse hintereinander macht sich ein schlechtes Verhalten deutlich bemerkbar. Dieses Aufschaukeln kennst Du vom Motorradfahren im Gelände wahrscheinlich auch.
Beim einem minderwertigen System kommt nun zusammen, dass das gewünschte Verhalten nicht auftritt und man die Nachteile einer Federgabel umso mehr zu spüren bekommt (Kraftaufwand beim Treten, Steifigkeit, Bruchsicherheit und Gewicht). Bei manchen Billigrädern sind die Feder-Dämpfer-Systeme auch einfach so hart eingestellt, dass sie schlicht gar nicht einfedern.
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Geschickt von lila Launebär, Mi 10.05.2006 13:18
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